Imperium

Sonderausstellung zur Varusschlacht

zum 2000jährigen Gedenken

 

In der Seestadthalle in Haltern am See fand bis zum 11.10.09 die Spezialausstellung 'Imperium' statt.


Plakat zur Ausstellung
Plakat zur Ausstellung

 

Zur Varusschlacht vor 2000 Jahren bei Kalkriese, haben viele Museen aufgerüstet, aber es gibt drei große, spezielle Ausstellungen, die sich 'Imperium' (Haltern), 'Konflikt' (Kalkriese), und 'Mythos' (Detmold) nennen.

'Imperium' stellt das römische Reich vor, von dessen Gründung, bis zur Varusschlacht und jene Persönlichkeiten, die zu der Zeit in die Geschehnisse verwickelt waren. Z.B. Julius Cäsar, sowie Augustus und sein Clan.

Die Ausstellung wurde mit vielen Leihgaben von Museen aus ganz Europa zusammengestellt. Darunter auch Stücke aus Berlin, London, dem Pariser Louvre, Rom, Israel und Vatikanstadt...

Was ich hier zeige ist nur ein ganz kleiner Teil...

 

 

 

"Fremdling, was rings du erblickst, wo jetzt das gewaltige Rom liegt, vor des Aeneas Zeit war nur Hügel und Gras" 

(Properz, Dichter um 47 v. Chr. - 12. v. Chr.), Elegien IV 1-2

 

 

 

Wandmalerei mit samnitischen Reitern

330 - 320 v. Chr. / Fundort: Nola (Unteritalien) Leihgabe vom Museo Archeologico Nazionale di Napoli

 

 

 

Antike Elefantenstatuette mit Reiter

2. - 1. Jh. v. Chr. / Fundort: Pompeji (Italien) Leihgabe vom

 Museo Archeologico Nazionale di Napoli.

 

Die Terrakottafigur zeigt einen Kriegselefanten mit Gefechtsturm auf dem Rücken und weist auf den Feldzug des karthagischen Heerführers Hannibal hin, der 218 v. Chr. mit 37 Kriegselefanten die Alpen überquerte und gegen Rom vorrückte.

 

 

Darstellung eines Germanen-bzw. Barbarenkopfes, so wie die Römer ihn sahen 

 

Sie beschrieben die Germanen als sehr groß, mit rötlich-blondem Haar und blauen Augen. Doch viele Charakterzüge, die die Römer den Germanen zuschrieben, wurden mittlerweile widerlegt; z.B. waren die Germanen keine wilden, barbarischen Haudraufs, sondern sie lebten im Einklang mit der Natur, waren durchaus sehr gut organisiert, erfahrene Kämpfer und wendige Reiter.

 

Schrifttafel in der Ausstellung
Schrifttafel in der Ausstellung

 

Auch ein Grund, warum die Angst der Römer vor den 'Barbaren' bzw. besonders den Germanen stets groß war...

 

 

 

Typischer Helm eines vorchristlichen 'Barbarenkriegers

(2.-1. Jh. v. Chr.)

 

 

Schrifttafel in der Ausstellung
Schrifttafel in der Ausstellung
Büste des römischen Feldherrn Gaius Julius Caesar, (100 v. Chr. - 44 v. Chr.)
Büste des römischen Feldherrn Gaius Julius Caesar, (100 v. Chr. - 44 v. Chr.)

 

Caesar wird 63 v. Chr. zum obersten Priester (Pontifex Maximus) gewählt, 59 v. Chr. zum Konsul. 58 - 51 v. Chr. erobert er Gallien (das heutige Frankreich). 49 v. Chr. löst er einen Bürgerkrieg aus, da die Machthaber in Rom ihm einen triumphalen Einzug verweigern. Er ist zu mächtig geworden und die Furcht vor ihm unter den Konsuln ist groß. 48 v. Chr. besiegt er das Heer des römischen Feldherrn Pompeius bei Pharsalos, läßt sich 46 v. Chr. zum Diktator ernennen und wird im Februar 44 v. Chr. von Verschwörern durch Messerstiche brutal ermordet.

 

Gaius Julius Caesar war dreimal verheiratet und hatte aus erster Ehe eine Tochter 'Iulia', die 54 v. Chr. starb. Aus einer Beziehung mit der ägyptischen Königin 'Cleopatra', stammt sein Sohn 'Caesarion', der 30 v. Chr. von seinem Großneffen und Adoptivsohn  'Octavius' (später Augustus) ermordet wurde.

 

(Quelle: Christian Pantle: 'Die Varusschlacht')

 

 

Bugfigur eines Römerschiffes (1. Jh.v.-1. Jh. n. Chr.)

 

 

Arm einer Bronzestatue die aus der Nordsee geborgen wurde (vielleicht war sie auf einem der Schiffe des Germanicus)

 

 


Augustus
Augustus

Marmorbüste des jungen Octavian bzw. Octavius, später 'Kaiser' Augustus  (63 v. Chr. - 14 n. Chr.)

 

 

Augustus
Augustus

 

'Octavian' bzw. Augustus, habe ich ja schon unter der Rubrik 'Römermuseum Xanten' genauer beschrieben.

Er wurde das, was Caesar nicht wirklich erreichen konnte; ein absoluter Alleinherrscher über das römische Reich. Da er nicht viel mit einem Soldaten-oder Feldherrendasein am Hut hatte, sondern körperlich eher kränklich bzw. schmächtig war, so war er  mit anderen Mitteln umso erfolgreicher:   Mit bewundernswerter Taktik, Intelligenz, aber auch Härte und Hinterlist, und vor allem mit Hilfe seines fähigen Generals Agrippa, schaltete er nacheinander seine Mitregenten und Widersacher 'Lepidus' und 'Marcus Antonius' aus und verlieh sich selbst den Ehrentitel 'Augustus' (der Erhabene). Obwohl er zu Lebzeiten noch nicht wirklich als Kaiser angesehen wurde, sondern sich selbst eher als 'Erster Bürger' bezeichnete (um vor dem römischen Volk noch immer den Anschein einer Republik zu wahren), war er durch seine friedliche Inlandspolitik beim römischen Volk sehr beliebt. Unter seiner Herrschaft erreichte das römische Reich sehr schnell den Höhepunkt seiner Macht. Außerhalb des römischen Reiches aber, führte Augustus unzählige Kriege und die schreckliche Niederlage in Germanien, im Jahr

9 n . Chr. (Varusschlacht) war für ihn und Rom eine absolute Katastrophe...

'Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück!' soll er ausgerufen haben, als man ihm den Kopf des gescheiterten Feldherrn in einer Kiste übergab. Die Varusschlacht, die auf der anderen Seite dem germanischen Cheruskerfürsten 'Arminius' zu Ruhm verhalf, war für drei römische Legionen, mit ca. 25.000 Mann, der Untergang. Sie wurden nie wieder ersetzt. Zudem hatten die Germanen drei Legionsadler erbeutet, was für die Römer noch zusätzlich eine große Schande war, die aber Jahre später unter 'Germanicus' zurückerobert werden konnten. Doch das sollte Augustus nicht mehr erleben...(Quelle: Verschiedene Quellen)

 

 

 

Augustus
Augustus

 

Marmorkopf des späteren 'Kaisers' Augustus

(Dat. 14 - 31. n. Chr. - Fundort unbekannt, Leihgabe der Glyptothek München)

 

Wie Julius Caesar, heiratete auch 'Augustus' dreimal. Auch er hatte nur eine Tochter (keine weiteren Kinder), die gleichfalls 'Iulia' hieß. Die Söhne seiner dritten Ehefrau 'Livia', Tiberius und Drusus, wurden seine Stiefsöhne, Tiberius adoptierte er 4 n. Chr. Dieser wird ihm später (14 n. Chr.) 'auf den Thron' folgen.

 

 

Cleopatra
Cleopatra

Marmorbüste der ägyptischen Königin Cleopatra

Nach Caesars Tod, verbündete sich Cleopatra mit Marcus Antonius. Nachdem dieser von Octavian (später Augustus) besiegt war und Selbstmord beging, beging auch Kleopatra Selbstmord.

(Dat. 34 - 30 v. Chr.)

Leihgabe des 'Musei Vaticani', Vatikanstadt

Fundort 1786 Villa Quintilii an der Via Appia, Rom

Mehr zu Cleopatra

 

 

 

 

Die Spitze eines Obelisken, die zu Römerzeiten gerne als eine Art Siegessäulen im römischen Reich aufgestellt wurden.

 

 


Wandmalerei
Wandmalerei

 

Wandmalereifragment - der Gott Apollo mit seiner Leier - aus dem Haus des Augustus auf dem Palatin.

(Datierung: um 30 v. Chr. / Leihgabe: Antiquarium Palatino, Rom

 

Augustus 'ernannte' Apollo als seinen persönlichen Schutzgott. Er verlangte von seinem Volk sich auf altrömische Sitten, wie Tapferkeit, Frömmigkeit und Bescheidenheit zu besinnen. So will er die durch Bürgerkriege zerrissene Gesellschaft erneuern. Ein Goldenes Zeitalter beginnt, denn Dichter und Künstler aller Art, stellen sich unter den Schutz des Herrschers. 

 (Quelle: Kurzführer der Ausstellung 2000 Jahre Varusschlacht)

 

 

Reliefs am Friedensaltar des Augustus

Nähere Beschreibung siehe Schrifttafel unten

 

 

 

 

 

Schrifttafel zur Ausstellung
Schrifttafel zur Ausstellung

 

 

 

Der Clan des Augustus
Der Clan des Augustus

 

Die Familie des Augustus (v.l. Germanicus, Tiberius, Livia, Augustus, die Enkel Gaius und Lucius) 

 Letztere galten zunächst als die Nachfolger des Augustus, doch verstarben sie schon in jungen Jahren - Lucius an einer Krankheit und Gaius an den Spätfolgen einer Verwundung.

 

 

Augustus
Augustus

 Statue des Augustus

Datierung: nach 12 v. Chr. / Fundort: Via Labicana, Rom / 

Leihgabe des Museo Nationale Romano, Rom

 

Die über den Kopf gezogene Toga weist Augustus als opfernden Priester aus. In den Händen hielt er vermutlich eine Opferschale, eine Buchrolle oder einen Augurenstab. 

 (Quelle: Kurzführer der Ausstellung '2000 Jahre Varusschlacht')

 

 

Tiberius
Tiberius

Statue des Tiberius 

(42 v. Chr. -37 n. Chr.) ab 14 n. Chr. römischer Kaiser bzw. 'Erster Bürger'

 

Erfolgreichster Feldherr seiner Zeit, der zusammen mit seinem vier Jahre älteren Bruder Drusus, Eroberungsfeldzüge in Armenien, Pannonien, Germanien und den Alpen durchführte. Durch die Hochzeit seiner Mutter Livia Drusilla mit Augustus, wird Tiberius zum Stiefsohn des Herrschers und späterer Nachfolger. 

 

Obwohl von Augustus nicht sehr geliebt, bleibt diesem aufgrund mangelnder, noch lebender Thronfolger nichts anderes übrig, als Tiberius als solchen zu akzeptieren. Tiberius' Beiname lautet: 'Tristissimus Hominus' - 'Der Traurigste unter den Menschen'. Er war schweigsam, introvertiert und melancholisch veranlagt. Vielleicht durch die Zwangsehe (um ca. 12 v. Chr.) mit der Augustustochter 'Iulia'. Die Ehe soll sehr unglücklich verlaufen sein, denn Tiberius mußte sich dafür von seiner über alles geliebten ersten Frau 'Agrippina' trennen. 2 v. Chr. erfolgt dann doch die Scheidung von Iulia, doch Tiberius heiratet nie wieder.

 

7 v. Chr. durfte Tiberius einen Triumphzug abhalten, wie ihn Rom seit 12 Jahren nicht gesehen hatte, außerdem durfte er sich gleichfalls 'Imperator' nennen. Sein bis dahin, gleichfalls als erfolgreicher Feldherr gefeierter Bruder Drusus, stürzte während eines Feldzuges in Germanien um 9 v. Chr. so unglücklich mit seinem Pferd, dass er an den Spätfolgen starb.

(Quelle: Christian Pantle: Die Varusschlacht)

 

 


Germanicus
Germanicus

 

Statue des römischen Prinzen und Feldherrn Germanicus 

 (15 v. Chr.-19 n. Chr.)

 

Germanicus war der Sohn von Tiberius' verstorbenem Bruder Drusus und somit der Neffe des Kaisers (später auch Adoptivsohn). Er sollte der ärgste Feind der Germanen und somit des Arminius  werden. Voller Ehrgeiz stürzte er sich im Jahr 14 n. Chr. auf seine neue Aufgabe, das verlorene Germanien zurückzuerobern, obwohl er das eigentlich gar nicht sollte...

 

Eigentlich sollte er nur nach den verlorenen Schätzen und den drei Legionsadlern suchen, aber Germanicus wollte mehr - vor allem  Rache. Bei Nacht und Nebel überfiel er mit seinem Heer ein germanisches Dorf und löschte einen ganzen Stamm (die Marser) aus. Weder Kinder, Babys, Alte und Frauen wurden geschont. Mit diesem sinnlosen Racheakt, brachte er allerdings die anderen Germanenstämme erneut gegen Rom auf.

 

Im Jahr 15 n. Chr. gelang es ihm, in den Wäldern noch die Gebeine eines Teils der gefallenen Legionen der Varusschlacht, ausfindig zu machen und zu bestatten. Auch suchte er nach der Kriegskasse.

In den folgenden zwei Jahren lieferte er sich noch mindestens drei große Schlachten mit den Germanen, die abermals  Arminius anführte. 

 

Zwar konnte Germanicus alle drei Legionsadler zurückbekommen, doch einen bedeutenden Eroberungssieg erlang er nie. Zweimal geriet er mit einem Teil seiner Legionen sogar in schwere Seenot auf der Nordsee (Sturmflut), da er sich auf dem Wasserweg anschleichen wollte, (bis Britannien trieben die nicht mehr hochseetauglichen Schiffe der Römer ab) und der Verlust an Material und Soldaten war so enorm, dass der mittlerweile ziemlich zornige Kaiser Tiberius seinen heißspornigen Feldherrn schließlich mit Mühe und Not nach Rom zurückbeorderte, indem er ihm aber zuvor einen großen Triumphzug versprach. Einen Triumph, wenn schon nicht die Rückeroberung Germaniens, hatte Germanicus zu verbuchen: es war ihm gelungen, Arminius' schwangere Frau Thusnelda als Geisel gefangen zu nehmen und die führte er nun stolz in Rom vor. Was aus ihr wurde, ist unbekannt.

 

Germanicus bekam von Kaiser Tiberius eine neue Chance: er wurde in den Orient geschickt (Syrien) um dort das Amt eines 'Superstatthalters' auszuüben. Das geschah zwar im Grunde gegen Germanicus' Wille (der wollte am liebsten zurück nach Germanien um dort den verhassten Arminius ein für allemal auszulöschen), doch dafür konnte er sich nun mit orientalischen Kleinherrschern herumschlagen. Schon 19 n . Chr. erkrankte er aber an einer mysteriösen Krankheit, wahrscheinlich wurde er vergiftet (wie er selbst vermutete), und starb kurz darauf. Sein 'Erzfeind' Arminius im fernen Germanien folgte ihm schon zwei Jahre später, ebenfalls von den eigenen Leuten getötet. Die beiden Männer waren fast gleich alt, Arminius ungefähr ein bis zwei Jahre älter als Germanicus.

 

Germanicus war mit der Augustusenkelin 'Agrippina' verheiratet und zeugte mit ihr neun Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Eins davon war  Caligula (Soldatenstiefelchen), der als nächster (nach Tiberius) den Thron in Rom besteigen sollte, doch der machte ja leider 'Furore' als geistig umnachteter Tyrann und wurde schon nach wenigen Jahren von den eigenen Leuten ermordet.

 

(Quelle: Christian Pantle 'Die Varusschlacht')

 

Schwertscheide von Tiberius' Schwert

Datierung um 17 n. Chr. Fundort Mainz / Leihgabe des British Museum London

 

Das Scheidenmundblech zeigt wahrscheinlich eine Abbildung des Germanicus in Rüstung, der seine Erfolge in Form einer kleinen Victoria-Statuette Tiberius darbietet.

(Quelle: Kurzführer Ausstellung '2000 Jahre Varusschlacht')

 

 


Fragment einer bronzenen Reiterstatue

Datierung 4 v. Chr. - 16 n. Chr. / Fundort: Lahnau - Waldgirmes / Leihgabe des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen.

 

Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Teil eines Pferdebeines, um den Teil einer lebensgroßen Reiterstatue des Augustus. Sie stand auf dem Forum der römischen Siedlung in Germanien - Waldgirmes. Ursprünglich war sie vergoldet und wurde nach der Varusschlacht von den Germanen in Stücke geschlagen.

 

 

 

Statue eines römischen Senators

Die als 'Togatus Barberini' bekannte Marmorstatue, zeigt einen römischen Senator, der in den Händen Ahnenporträts hält.

Datierung: 1. Viertel des 1. Jh. n. Chr. / Herkunft: ehemalige Sammlung Barberini, Rom / Leihgabe des Musei Capitolini, Centrale Montemartini, Rom

 


 

Tyche der Stadt Antiochia

Die Stadtgöttin der syrischen Provinzhauptstadt Antiochia thront auf einem Felsblock, während der Flussgott Orontes ihren Füßen als Stütze dient.

Ende 1. - Anfang 2. Jh. n. Chr. / Herkunft: Landgut der Barberini, Rom; Leihgabe des Musei Vaticani, Vatikanstadt

 

 


 

Bronzebeschlag mit Personifikation der Provinz Africa

Unterworfene Völker werden von den Römern in 'Frauengestalt' dargestellt

1.Jh.n.Chr. / Fundort: Casa del Centenario, Pompeji, Italien, Leihgabe des Museo Archeologico National die Napoli

 

 


 Jüdische Knochenkiste

Zur Zeit des Herodes bestatten jüdische Bürger ihre Toten in Grabhöhlen. Nach einem Jahr sammeln Verwandte die Knochen auf und bestatten sie in sogenannten Knochenkisten, die dann in die Nischen der Katakomben gestellt werden

 

 


 

Gruseliger Fund aus einer 'Knochenkiste': 

Das mit einem Nagel durchstoßene Fersenbein eines Gekreuzigten.

Dieses Ausstellungsstück stammt aus Jerusalem und ist ein Abguß. Das Original wurde am Fundort wieder bestattet. Es stammt aus dem Grab eines fünfundzwanzigjährigen Mannes mit dem Namen 'Yehohanan'.

1. Jh.v.Chr. - 70 n. Chr. / Fundort: Giv'at ha-Mivtar, Jerusalem / Leihgabe: Israel Antiquities Authority, Jerusalem

 


 

Nach einem Aufstand gegen das jüdische Königshaus 4 v. Chr. in Jerusalem, läßt der damalige Statthalter von Syrien, nämlich VARUS, 2000 Menschen kreuzigen - es war ihm gleichgültig, ob sie schuldig oder unschuldig waren...jeder dem es nicht schnell genug gelang die Stadt zu verlassen wurde ans Kreuz genagelt...vielleicht war 'Yehohanan' einer von ihnen... 

 

 


 

Römische Brustschmuckplatte für Pferde

 

 


 

Ordensabzeichen eines römischen Centurio, die er stets vor der Brust an seiner Rüstung befestigt hatte