Musée Grévin


Der Ausgang des Musée Grévin, der Eingang wurde gerade renoviert und war verhängt
Der Ausgang des Musée Grévin, der Eingang wurde gerade renoviert und war verhängt

Das Pariser Wachsfigurenkabinett wurde 1882 in einem urigen, kleinen barocken Theater von dem Journalisten Arthur Meyer und dem Cartoonisten Alfred Grévin  gegründet. Hier werden seitdem Nachbildungen berühmter Stars, aber auch von Politikern oder Personen aus der französischen Historie ausgestellt. Man darf sich bei den meisten daneben stellen, sie sogar berühren und sich damit fotografieren lassen.

Bevor man die eigentliche Ausstellung betritt, erlebt man in einem Spiegelkabinett, „Palais des Mirages“, 'The World of Illusions', eine 'magische' Lichtshow. Und irgendwie hat man das Gefühl, Gaston Leroux hat sich die Idee für das Spiegelkabinett in seinem Buch 'Das Phantom der Oper' hier geholt... ;-) Auch hier sorgen achteckig angeordnete Spiegel dafür, dass nur wenige Objekte so oft widergespiegelt werden, dass man meint, man wäre in einem Saal.

Aber  das gesamte alte Theater mit seiner historischen, urigen Atmosphäre sorgt schon allein für eine Art Magie - plüschiges Ambiente, ein uriger kleiner Zuschauersaal mit Bühne und viel Gold, Weiß und Rot, Spiegeln und Kronleuchtern. Wobei es trotzdem nicht überladen und auch nicht zu prunkvoll wirkt. Und oft muß man zweimal hinsehen, um zu erkennen, ob sich jetzt dort Puppen aufhalten, oder Besucher... ;-)


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