Burgruine Drachenfels

Plakat am Fuß des Drachenfels
Plakat am Fuß des Drachenfels

 

August 2010

 

 

Burgruine Drachenfels
Burgruine Drachenfels

 

 

 

Zur Geschichte der Burg Drachenfels:

 

In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde der Bau der Festung von Erzbischof Arnold I. von Köln begonnen - als Festung zur Sicherung seines südlichsten Territoriums.

 

1149 vom Cassiusstift Bonn übernommen und unter Gerhard von Are bis 1166 weiter ausgebaut.

 

Lothar von Hochstaden verstärkte sie bis 1192 und bis 1530 (seit 1176) diente sie als Sitz der Burggrafen von Drachenfels.

 

Im 15. Jh. fand ein reger Ausbau der Befestigung mit Zwingeranlagen statt.

 

1634 wurde die Burg im dreißigjährigen Krieg zerstört und geschleift. Seitdem fand bis 1828 ein stückweiser Zusammenbruch der Reste einer einst mächtigen Burg statt, denn schon seit der Römerzeit wurde der Felsen unter der Burg abgebaut (unter anderem errichtete man davon auch den Kölner Dom). 

 

Erst 1836 (nach Übernahme in den Staatsbesitz) wurde der Raubbau an Burg und Felsen gestoppt und man versuchte zu retten was noch zu retten war. 

 

Schon 1834 hatte am Drachenfels das erste Gasthaus eröffnet und damit die Restaurationsgeschichte auf dem Drachenfelsplateau, die bis heute anhält. 

 

Die Mauerreste und der mühsam erhaltene halbe Turm von Burg Drachenfels wurde erst kürzlich neu restauriert, aber die Umstrukturierung des gesamten Drachenfels steckt noch mitten in der Bauphase.

 

Am Drachenfels wurde die Legende von Siegfried dem Drachentöter und die Nibelungen angesiedelt - am Fuß des Drachenfels soll er den legendären Drachen besiegt haben...

 

Deshalb steht nicht nur der Drachenfels, sondern ganz Königswinter unter dem Einfluß der Nibelungensage.

 

 


Nostalgisches Plakat in der Zahnradbahnstation
Nostalgisches Plakat in der Zahnradbahnstation

 

Nostalgische Plakate in der Zahnradbahnstation

 

 

Nostalgisches Plakat in der Zahnradbahnstation
Nostalgisches Plakat in der Zahnradbahnstation

 

Außer zu Fuß kommt auch noch so auf den Drachenfels...

 

 

 

 ...oder so...

 

 

 

 

...so war es einmal...

 

 

 

...und so ist es heute

 

 

Abgestützter Felsen unterhalb der Burgruine
Abgestützter Felsen unterhalb der Burgruine

 

Betonstützen bewahren den Felsen und somit die Burgruine vor dem Einsturz, denn schon seit den Zeiten der Römer wurde hier der begehrte Sandstein abgebaut (unter anderem für den Kölner Dom).

 

 


 

 

Mauerreste zieren noch heute den Berggipfel und lassen romantische Stimmung aufkommen...

 

 


 

 

 

 

Die Reste eines Rundturmes der als Speicher oder vielleicht auch als Gefängnis diente...

 

 

 

Man könnte meinen, gleich läßt eine bekannte Märchengestalt ihr Haar aus dem Fenster... aber eigentlich befinden wir uns hier ja auf dem Gebiet der Nibelungensage

 

 


 

 

 

Burgruine Drachenfels
Burgruine Drachenfels
Frisch restaurierter Turm der Burgruine
Frisch restaurierter Turm der Burgruine

 

 

 

 

 


 

Wer hier wohl vor Jahrhunderten hinausspähte...

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Blick auf den Rhein vom Berggipfel aus

 

 


 

 

 

 

Mächtige abgebrochene Felsbrocken haben den Berggipfel umgestaltet

 

 

 

Wie in einem Zauberwald - uralte verwurzelte Bäume...

 

 

 

Es ist so verschlafen wie es aussieht - Königswinter

 

 

 

Blick in den halben Turm