Henrichshütte Hattingen

Vor 150 Jahren wurde die Henrichshütte gegründet und zählt in der Schwerindustrie zu den ältesten im Revier. 

Koks, Eisen und Stahl wurde hier produziert und bis zu 10.000 Menschen hatten hier einen Arbeitsplatz. 

 

Nichtsdestotrotz, wurden gegen den erbitterten Widerstand der Beschäftigten und ihrer Familien hier 1987 die Hochöfen ausgeblasen.

 

Aber man konnte und wollte sich nicht damit abfinden, soviel Geschichte hier einfach untergehen zu lassen, deshalb setzten sich viele ehemalige, auf diesem Gelände beschäftigte Menschen dafür ein, dass auch hier ein einzigartiges Industriedenkmal entstand!

Auf dem 50.000m² großen Gelände wird der Besucher anhand einer Übersichtskarte der Reihenfolge nach zu interessanten Sehenswürdigkeiten geführt. Hier hat man sich viel für Kinder einfallen lassen, denn den Leitfaden durch dieses Museum stellt eine blaue Ratte dar, deren Spur man verfolgen und gestellte Aufgaben die Kinder lösen müssen.

 

Wenn man sich an den Führungsplan des Museums hält, ist es auch gar nicht schwer diese Rätsel zu finden und zu lösen. Immer wieder begegnet man dabei der kleinen Ratte, und sie zeigt was sie so alles getrieben hat, früher auf dem Gelände; z.B. kleine Eisenteile gesammelt, sie stellt ihr Kanalrohr vor, in dem sie wohnt u.s.w. 

 

Dabei trifft man auf Fragetafeln mit einer Frage z.B. woraus wird Koks hergestellt und bekommt drei Lösungen vorgegeben von denen eine anzukreuzen ist. Hat man am Ende alle Fragen richtig, erhält man eine Lösungskombination für einen Tresor. Wenn er sich öffnen läßt, bekommt der glückliche Sieger eine kleine blaue Ratte als Anstecknadel ;-) 

Wie gesagt, für Kinder interessant und lustig. 

 

Aber auch für Erwachsene gibt es hier viel zu sehen. Unter anderem auch wieder ein begehbarer Hochofen, an dem sogar mittlerweile ein Aufzug für Besucher installiert wurde.

Absteigen sollte man dann aber zu Fuß; 1. um den Weg 'der Ratte' nicht zu verpassen und 2. landet man schließlich in der Abstichhalle, wo sich sehr eindrucksvoll die untere 'Etage' des Hochofens präsentiert und über Monitor ein Film vom ehemaligen Arbeitsablauf gezeigt wird. Man kann sie fast noch hier stehen sehen, die Stahlarbeiter in ihren silbernen Schutzanzügen und Mänteln.

 

So richtig gruselig wird es an den ehemaligen Koksverladestationen, hier sieht es wirklich wild aus und man erhält guten Einblick, einmal von oben in die schwindelerregend tiefen Kammern wo 'das Futter' für die Hochöfen lagerte, und von unten, wo alles wieder heraus kam. 

Überall sind Lautsprecher installiert und wenn man ein Knöpfchen drückt, erzählen ehemalige Beschäftigte der Anlage, was wo gemacht wurde und was sie dort erlebt haben.

 

Sehr genau wird in einem ehemaligen Labor die Funktion eines Hochofens, anhand einer meterhohen Skulptur erklärt. Außerdem gibt es hier auch Sonderausstellungen in der ehemaligen Gebläsehalle, Filmvorführungen, Schaugießereien und Abendführungen mit Kulturprogramm, sowie ein großzügiges Restaurant, von wo aus man durch Glaswände einen bequemen Blick auf das Innere der Gebläsehalle, sowie das Gelände hat.

 

Vor 150 Jahren wurde die Henrichshütte gegründet und zählt in der Schwerindustrie zu den ältesten im Revier. 

Koks, Eisen und Stahl wurde hier produziert und bis zu 10.000 Menschen hatten hier einen Arbeitsplatz.

 

 

Nichtsdestotrotz, wurden gegen den erbitterten Widerstand der Beschäftigten und ihrer Familien hier 1987 die Hochöfen ausgeblasen...

 

 

Aber man konnte und wollte sich nicht damit abfinden, soviel Geschichte hier einfach untergehen zu lassen, deshalb setzten sich viele ehemalige, auf diesem Gelände beschäftigte Menschen dafür ein, dass auch hier ein einzigartiges Industriedenkmal entstand!

 

Wenn man sich an den Führungsplan des Museums hält, ist es auch gar nicht schwer diese Rätsel zu finden und zu lösen. Immer wieder begegnet man dabei der kleinen Ratte, und sie zeigt was sie so alles getrieben hat, früher auf dem Gelände; z.B. kleine Eisenteile gesammelt, sie stellt ihr Kanalrohr vor, in dem sie wohnt u.s.w. 

Hier wohnt die 'Ratte'
Hier wohnt die 'Ratte'

Dabei trifft man auf Fragetafeln mit einer Frage z.B. woraus wird Koks hergestellt und bekommt drei Lösungen vorgegeben von denen eine anzukreuzen ist. Hat man am Ende alle Fragen richtig, erhält man eine Lösungskombination für einen Tresor. Wenn er sich öffnen läßt, bekommt der glückliche Sieger eine kleine blaue Ratte als Anstecknadel ;-) 
Wie gesagt, für Kinder interessant und lustig.