Déjá Vu - Wettlauf gegen die Zeit

SciFi-Action-Thriller

USA/GB 2006

126 Min. FSK ab 12

Regie: Tony Scott

Touchstone Pictures




Darsteller:                           
Denzel Washington            Agent Doug Carlin ATF 
Paula Patton Claire Kuchever
Val Kilmer Agent Paul Pryzwarra FBI
Jim Caviezel Carroll Oerstadt
Adam Goldberg Dr. Alexander Denny
Elden Henson Gunnars
Erika Alexander Shanti
Bruce Greenwood Agent Jack McCready FBI
u.v.a.  

Zum Film:

 

In New Orleans explodiert eine Fähre und während der Ermittlungen gegen die oder den Attentäter stößt Agent Doug Carlin (Denzel Washington) auf die Leiche der Passagierin Claire Kuchever (Paula Patton) und entdeckt, dass sie sehr wahrscheinlich schon vor der Explosion ermordet und dann aufs Schiff geschafft wurde. Da er sich nicht mit dem Tod der hübschen jungen Frau abfinden kann, beschließt er deren Mörder zu finden.

Schließlich wird das FBI bzw. dessen Agent Paul Pryzwarra (Val Kilmer) auf ihn aufmerksam und weiht ihn in ihre eigenen Ermittlungen ein.

Im Vordergrund steht eine seltsame Geheimentwicklung - eine 'Maschine' die in die Vergangenheit sehen kann, bzw. man kann nur die letzten vier Tage der naheliegendsten Vergangenheit in Filmform sehen und weder vor-noch zurückspulen...

 

Zunächst ist Doug skeptisch, doch dann sieht er Claires Mörder und den wahrscheinlichen Attentäter der gesprengten Fähre auf dem Filmmaterial, kann ihn jagen und sogar festnehmen. Es handelt sich um den überaus gefährlichen Terroristen Carroll Oerstadt (Jim Caviezel) der eine Vision von einer 'besseren Welt' hat, die aber erst entsteht, wenn die alte zerstört ist.

Oerstadts Festnahme aber ist schon bald keine wirkliche Befriedigung für Doug mehr - er möchte mehr, nämlich in die Vergangenheit reisen und die Tat verhindern...

 

 

 

Meine Meinung:

 

Ein Actionfilm mit zwar starken Szenen, aber im Ganzen trotz 'Science Fiction', äußerst weit hergeholt, mit teilweise rasend schnell (zu schnell) wechselnden Bildern, während gewisse Ungereimtheiten ebenfalls mit Tempo erklärt oder abgehandelt werden, wahrscheinlich weil der Zuschauer nicht merken soll, dass die Story doch arg an den Haaren herbeigezogen ist. Vor allem Dougs Reise in die Vergangenheit soll hier realistisch wirken, erzeugt aber genau das Gegenteil, nämlich Unglaubwürdigkeit. Bevor man eine Szene überhaupt erst verstehen kann, kommt schon die nächste - das raubt dem ganzen Film dann doch etwas die Spannung, was schade ist, denn die Ansätze waren gut - schließlich ist es nicht der erste SciFi - Film mit Zeitreisenden.

Dass Jim Caviezel hier den 'Bad Boy' spielt, kann man vielleicht gerade noch akzeptieren, doch leider ist er viel zu selten und zu kurz zu sehen. Also wohl eher etwas für Denzel Washington-Fans, aber auch der war schon in weitaus besseren Rollen zu bewundern.