Landgrafenschloss Marburg


Schloss Marburg
Schloss Marburg

Kurzinfo:

Die Burg liegt auf einem Hügel hoch über der Stadt Marburg. Gegründet als Landgrafensitz wurde sie ca. im 11. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wird Marburg erst in der Mitte des 12. Jahrhunderts (1138/39), weshalb die eigentlich Bauherren (evtl. die Grafen von Gleiberg) nur vermutet werden können. Mit der ersten urkundlichen Erwähnung werden  'Ludewicus de Marbug', sowie Landgraf 'Ludwig I. von Thüringen' genannt. Sehr wahrscheinlich geht die Gründung Marburgs auf Letzteren zurück. Unter Graf Heinrich Raspe II. (1140 - 1154/55) einem Ministerialen des Landgrafen wurde die Burg wahrscheinlich erneuert und ausgebaut.

Im 30jährigen Krieg wurde die Burg erobert und später wieder zurückgegeben, verlor aber als Landgrafensitz an Bedeutung.  1700 - 1740 wurde sie zur Festung verstärkt, wurde im 7jährigen Krieg erneut mehrfach erobert, um 1770 geschleift, 1807 durch Napoleon besetzt, die Festungsmauern wurden wieder gesprengt und schließlich wurde die Burg endgültig aufgegeben. Aus dem was dann noch übrig war, machte man auch hier von 1809 - 1869 ein Gefängnis.

(Siehe auch Schloss WALDECK )

 

Von 1870 - 1938 wurde die Burg als preußisches Staatsarchiv genutzt, gelangte 1946 in den Besitz der Philipps-Universität Marburg und wurde erst ab 1976 zum Museum umgebaut. In diesem kann man aus Mittelalter bis Jugendstil gesammelte Fundstücke  bewundern - vor allem viele Möbel, Kleidung, Waffen, alte Wappenschilde, Rüstungen u.v. mehr.


Bildergalerie

Schloss und Museum