König Arthur und die Ritter der Tafelrunde

SIR THOMAS MALORY

 

 

Selbstgebastelte Collage
Selbstgebastelte Collage

 

 

Das Original von Sir Thomas Malory 1485

 

 

1228 Seiten, Originaltitel 'Le Morte D'Arthur' Ersterscheinung 1485

Neuauflage 1893 - 1894 in London in zwei Teilen

Deutsche Übersetzung von Hedwig Lachmann 1913 Insel Verlag

 

Zweite deutsche Auflage 2009 Anaconda Verlag

Als echter Fan, muss man das 'Original' von Sir Thomas Malory natürlich auch lesen...

 

Zum Buchinhalt:


Aber hier handelt es sich dann doch eher um einen richtigen 'Schinken', allerdings sollte man nachsichtig sein, wenn man bedenkt, dass das Buch aus dem Mittelalter stammt, um genauer zu sein, aus dem 15. Jahrhundert.

Es fing auch ganz gut an, so wie man die Geschichte, bzw. Legende auch kennt - mit Arthurs Entstehung durch einen Zauber des Merlin u.s.w. nur ist hier Morgause seine Schwester (und nicht Tante) und mit ihr hat er den zwielichten Mordred gezeugt. Dies alles aber geschieht hier  im Schnelldurchlauf, und Mordred bekommt im ganzen Buch (bis auf das Ende) nur eine Nebenrolle zugedacht. Er bleibt eher unauffällig, bis er sich am Ende schließlich erhebt und Ansprüche auf den Thron stellt. Ebenso unauffällig bleibt Morgan Le Fey, (Morgane, Morgaine) eine weitere, viel bekanntere Schwester (in einigen Neuauflagen hat Arthur mit ihr einen Sohn und dort ist sie auch 'nur' seine Halbschwester) und diese stiehlt ihm sein Schwert bzw. Schwertscheide auch ziemlich am Anfang der Geschichte. Es handelt sich ja eigentlich um zwei Schwerter, das erste muß er aus einem Stein ziehen, wodurch er zum König wird, da es keinem anderen gelingt und das nächste bekommt er von 'Der Dame vom See' eine geheimnisvolle Wasserfee-oder Geist, die es zuvor gehütet hatte und es nach Arthurs Tod zurückverlangt. Dieses zweite Schwert ist dann auch 'Excalibur' und macht den König unverwundbar und dieses versucht auch Morgan zu stehlen, wordurch sie sich zur Todfeindin ihres Bruders macht.

Arthur ist natürlich auch hier der edelste aller edlen Könige und erobert mal eben halb Europa, samt Rom (das war mir neu) um dann schließlich in sein Reich zurückzukehren. Ursprüngliche Landesnamen tauchen hier verständlicherweise eher selten auf, entweder weil der Autor sie nicht kannte, oder dem (mittelalterlichen) Leser das unverständlich gewesen wäre. Zwar erwähnt er am Rande, dass sich die ganze Geschichte wohl in etwa im '454. Jahre nach Christus' (was er natürlich weitschweifender ausschmückt) abspielte, aber hier ist England schon England und es gibt auch Cornwall, Northumberland u.s.w. - und Camelot nennt er stets 'Was heute Winchester ist'.

Außerdem spielt der edle König Arthur selbst im größten Teil des Buches eine Nebenrolle - hier geht es hauptsächlich um seine Ritter. Ganz besondere Lieblinge des Autors scheinen Tristan (hier Tristram) und Isolde (hier Schön - Isoud) zu sein, außerdem des Königs Lieblinge, Gawain, Galahad, Percivale  und vor allem Lancelot (hier Launcelot vom See) der hier sogar in neunter Generation von Jesus abstammt...

Ungefähr 140 - 150 Ritter kann Arthur im Laufe seines Lebens an seine Tafelrunde binden und die sind die ganze Zeit mit nichts anderem beschäftigt als in voller Rüstung kreuz und quer durch England zu reiten und jeden niederzustrecken, der ebenfalls aussieht wie ein Ritter. Hin und wieder machen sie auch einen Abstecher in die Bretagne. Jeder niedergestreckte Ritter der um Gnade bittet, wird an Arthurs Hof geschickt um sich dort zu verpflichten, alle anderen eben erschlagen. Dabei benutzt der Autor sehr gerne immer wieder die gleichen fast berserkerhaft klingenden Worte wie: 'Sie rannten wie zwei Eber oder zwei Widder aufeinander los' oder 'Es war wie ein Donnerwetter' und dabei schildert er die Metzelei mit wohl eher mittelalterlicher Leidenschaft. Man merkt wohl, dass es damals normal war, wenn der eine Ritter dem anderen den Schädel spaltete und sein Schwert sogar gleichzeitig noch das Pferd des Unglücklichen in zwei Teile schlug.

Und so große Helden wie 'Launcelot' konnten es natürlich gleichzeitig mit 50 oder mehr Rittern aufnehmen...

Leider geschieht in dem gesamten Werk auch fast nicht viel mehr, es geschieht phasenweise immer wieder das Gleiche; immer wieder reitet ein Ritter irgendwo los, in einen Wald, an einen schönen Quell, und dort saß dann meist, wie kann es anders sein, eine Jungfrau und die weinte um einen toten Ritter und der mußte gerächt werden, also suchte und fand man den Übeltäter um ihn zu erschlagen und sich die Jungfrau selbst einzuverleiben oder in eine geschützte Burg zu bringen. Auch kämpfte man gerne ersteinmal, wenn man Einlaß in 'eine schöne Burg' haben wollte. Da gab es selten einfach so Gastfreundschaft; wenn man den Kampf überlebte, bekam man alle Freuden der Gastfreundschaft des Burgherren, wenn nicht, hatte man halt Pech gehabt...

Auch wurden hier und da schon mal schöne Damen aus Burgen befreit und ein wenig Zauber und Magie ist auch dabei, Kampf des Launcelot mit einem Drachen z.B.

Dass das Buch in viele Bücher unterteilt ist und die einzelnen Kapitel nur sehr kurz, erleichtert das Lesen ein wenig, auch die Übersetzung ist sehr gut, allerdings gibt es über lange Strecken für den heutigen Leser doch quälende Langatmigkeit und das Gefühl, man bekommt dieses Buch niemals durch...andere Artusgeschichten dagegen, können gar nicht lang genug sein.

Ich wollte etwa in der Mitte auch schon unterbrechen, um mal wieder etwas anderes zu lesen, da ich kaum voran kam, so zäh zogen sich die Ritterkämpfe und Turniere über die Seiten, als die Geschichte von Tristram und Schön-Isoud anfing. Das war dann doch wieder interessant, verlor sich am Ende dann aber auch in den Wirren des Buches. Irgendwann soll der eifersüchtige König Marke seinen Neffen Tristram dann erschlagen haben, aber das wurde schon im Vorfeld erwähnt, später hatte man das Gefühl, der Autor hatte ihn vergessen...es kommt öfter vor, dass er Geschichten anfängt, auf irgendein Ereignis hinweist, dass noch stattfinden soll, es aber später nicht mehr oder kaum erwähnt...na ja, es heißt ja er saß im Gefängnis, als er dieses Buch (eigentlich zusammengesetzt aus vielen einzelnenen Büchern) schrieb, und ich nehme an, es lagen Jahre dazwischen. Allerdings kann er die tollsten und kompliziertesten Ritternamen aufzählen, und von vielen hatte ich noch nicht gehört. Einige davon baut Bernard Cornwell sogar in seine eigene moderne Artustrilogie ein. Und Malory verweist immer wieder auf 'das französische Buch' (wahrscheinlich meint er 'Chretien de Troyes') was jeweils fast entschuldigend klingt, in etwa wie: 'Dafür kann ich nichts, das stand schon so geschrieben...'

Mit wahrer Hingabe schildert er dann im dritten Viertel des Buches die Gralssuche, die fast wie eine Hommage an die Kirche klingt, so dermaßen angefüllt mit Frömmigkeiten, Phantastereien und Gleichnissen. Natürlich dürfen den Gral nur ausgewählte Ritter suchen und einer davon ist außer Launcelot, dessen Sohn Galahad, der heiliger gewesen sein muß, als hier schon gar nicht mehr beschrieben werden kann. Auch er muß zuvor ein Schwert aus einem Stein ziehen, und dieser Stein schwimmt auf dem Wasser...

Viele von Arthurs Rittern kehren nicht zurück von dieser Odyssee (da sie umkommen), auch Galahad nicht, doch er ist der Begnadete, der den Gral schließlich findet.

Im letzten Viertel (aber auch immer zwischendurch) geht es dann hauptsächlich um die Liebe zwischen Launcelot und Guinever ( Guinevere, Gwenhywfar) und den Verrat. Gleich zweimal bekommt er (Launcelot) von der eifersüchtigen Königin Hausverbot, weil er es wagte auch nur einen Blick auf eine andere Dame zu werfen und am Ende gar noch schuldlos von Morgan Le Fey verkuppelt wird. Aus dieser Ehe mit Prinzessin Elaine, geht dann auch Galahad hervor - doch die Ärmste weiß sehr wohl, dass Launcelot 'seine' Königin liebt und schließlich stirbt sie, wie noch so manche, hoffnungslos in Launcelot verliebte Dame. Einmal irrt der Ärmste sogar lange sieben Jahre durch die Wildnis, weil ihn seine Königin wieder einmal hinauswarf, ist aber natürlich sofort zur Stelle, wenn sie seine Hilfe benötigt. Und die benötigt sie öfter; Erst befreit er sie aus den Händen des bösen Meliagrant, der sie entführte, dann wird sie des Giftmordes an einem anderen Ritter beschuldigt und Launcelot haut sie wieder heraus. Das war die Rechtsprechung des Mittelalters: 'Geh und finde einen der für Dich kämpft und wenn er siegt, dann bist Du unschuldig', so sprach selbst Arthur zu seiner Königin, die ihn seltsam kalt läßt. Die große Liebe zwischen König und Königin, gibt es hier eher nicht, wohl mehr ein gegenseitiges Respektieren und Arthur ist sogar reichlich vorschnell mit seinen Urteilen über Guinever, so als sei sie ihm im Grunde völlig gleichgültig, was er immer wieder durchblicken läßt. Einmal äußert er sogar, dass er jede Königin haben könne, seine Ritter aber seien einzigartig. Ein kleiner Fehltritt, und schon droht der Königin der Scheiterhaufen, ohne dass Arthur das irgendwie zu berühren scheint bzw. überhaupt versucht es zu verhindern, ganz im Gegenteil, man hat fast den Eindruck, er will sie loswerden...

Aber immer ist ja Launcelot zur Stelle, der sie rettet.

Hier ist es dann wirklich Launcelot der einem immer sympathischer wird, ein unvergleichlicher Held und scheinbar alterslos, dass man sich nicht wundert, dass diese besondere Liebesgeschichte so berühmt wurde.

Tristram und Schön-Isoud allerdings treiben ähnliches Spiel, obwohl noch dreister, denn die beiden reisen ganz offen als Paar von Turnier zu Turnier, während ein eifersüchtiger König Marke (der Ehegatte von Isoud) Zuhause über Racheplänen brütet. Aber auch Tristram ist hier verheiratet, amüsanterweiser mit einer Dame die 'Isoud Weißhand' heißt oder genannt wird. Was Marke betrifft, der ist auch nicht so beliebt wie Arthur, sondern eher als hinterhältiger und linker König verrufen, während alle Welt gleich nach Launcelot, Tistram liebt, ein fast ebenso unbesiegbarer und edler Held - so dass man diese Verbindung des eigentlich verbotenen Paares mehr oder weniger akzeptiert.

'Und nun verlassen wir Tristram und Schön-Isoud und kehren zu Launcelot zurück' so beschreibt Malory gerne die Übergänge zu den einzelnen Geschehnissen - jetzt in der Zusammenfassung wirkt alles wieder ganz komplex, aber auf über 1200 Seiten verteilt, ist es schon eine sehr lange Geschichte...

Unverständlicherweise läßt sich Launcelot am Ende dann auch in eine wirklich dumme Falle locken, obwohl er gewarnt wird und natürlich auf frischer Tat ertappt. Jetzt mischt auch Mordred, Arthurs Sohn aus einer Inzestbeziehung mit seiner Schwester Morgause, verstärkt mit - mit Guinever hat er (Arthur) auch hier keine Kinder, warum wird nicht erwähnt.

 

Launcelot flüchtet mit Guinever in seine Burg, was bewirkt, dass sich Arthurs Tafelrunde in zwei Teile spaltet - die einen halten zu Launcelot, die anderen zu ihrem König. Obwohl er für seine Frau nicht allzu viel zu empfinden scheint (denn er folgt ihr praktisch nur, um sie auf den Scheiterhaufen zu bringen), belagert Arthur wutentbrannt die Burg seines ehemaligen Lieblingsritters. Dabei gibt es so ein derartiges Gemetzel, dass sich sogar der Papst in Rom einmischt und einen Boten (den Bischof von Rochester - so sagt das französische Buch) mit Befehlen schickt, sofort damit aufzuhören, sonst werde ganz 'England' exkommuniziert! Arthur solle seine Königin wieder aufnehmen und seinem Freund Launcelot verzeihen! 

Das tut Arthur schließlich auch, doch angestachelt von Gawain, dessen Brüder Launcelot im Kampf ausversehen tötete, kann er Launcelot dann doch nicht in Frieden ziehen lassen. Dieser verläßt sogar das Land, und baut sich in der Bretagne ein eigenes Königreich auf. Arthur aber verfolgt ihn weiterhin und während er mit seinem Heer in der Bretagne gegen seinen einstigen Ritter kämpft, rotten sich in England neue Heere unter Mordreds Führung zusammen. Arthur sieht sich genötigt umzukehren und kann Mordred auch zunächst zurückschlagen, doch dauert es nicht lange, bis es zu weiteren schrecklichen Schlachten kommt. Am Ende überlebt so gut wie gar keiner seiner ehemaligen Tafelrunde oder seines Heeres, nur zunächst Arthur und Mordred selbst, sowie in der fernen Bretagne Sir Launcelot, der ihm hier aber nicht zu Hilfe eilt. 

Und dann endet es so, wie es immer endet, bzw. wie man es kennt - ein Kampf zwischen Arthur und Mordred, den beide nicht überleben. Die Ära Arthur ist damit beendet, und hier ist es Sir Bedivere, der Arthurs Schwert zurück in den See wirft, wofür er drei Anläufe braucht, weil es ihm zu schade ist.

Das Boot mit den Damen vom See erscheint (hier mit Nimue als Anführerin) und holt den sterbenden Arthur ab um ihn auf die ewige Insel zu bringen - Avalon.

Guinever tritt in ein Kloster ein und selbst als später Launcelot dort erscheint um sie abzuholen (jetzt sind sie ja frei) kann sie selbst sich von ihren Sünden nicht freisprechen, zu sehr trauert sie um alles Verlorene und bleibt im Kloster. Launcelot irrt erneut durch die Welt und als er später selbst in das gleiche Kloster eintritt, ist seine ewige Geliebte gerade gestorben.

 

 

Mein Fazit:

Ein wenig zu lang geraten ist dieses Epos von Malory schon, zumal sich viele Ereignisse ständig wiederholen, so dass man den Eindruck bekommt, dass der Autor selbst gar nicht genug von seinen Rittern und deren Abenteuern bekommen konnte. Sein besonderes Anliegen schien der Kampf um Gerechtigkeit zu sein. Unbesiegbare Helden, wunderschöne Frauen, Magie und eine Riesenportion Frömmigkeit (die es in der Zeit die er beschreibt, eigentlich noch gar nicht gab), aber auch unsterbliche Liebe wurden hier ganz besonders hervorgehoben. Dass dieses Buch im Mittelalter der Renner war, kann man sich gut vorstellen. Heute allerdings bedarf es doch einiger Anstrengung, dies alles aufzunehmen und zu verstehen, da kann es noch so gut geschrieben sein. Sein Schreibstil ist natürlich unvergleichlich romantisch, teilweise auch erschreckend brutal und für uns heute recht altmodisch, teilweise auch schwer zu verstehen, trotz der guten Satzstellung und Übersetzung und man muß schon Fan sein von dieser ganz besonderen Geschichte, sonst kann ich mir gut vorstellen, dass man die Nase erstmal voll hat und nichts weiter mehr darüber liest, obwohl es ja noch so viele wirklich schöne und gute Neubearbeitungen gibt. 

Nach Malorys Buch, hat man wirklich den Eindruck, das alles ist rein erfunden, reine Phantasie, was es wohl auch ist, aber man weiß ja heute, dass jede Legende die so uralt ist wie die um Arthur, einen historischen Kern haben kann... Streckenweise war dieses Mammutwerk auch wirklich gut, wie z.B. die Geschichte um 'Tristram und Schön-Isoud' die als Tristan und Isolde bekannt wurden, oder vor allem die Liebesgeschichte um Lancelot und Guinevere. Der berühmte Merlin taucht hier eher nur am Anfang auf, danach wird er ja von seiner Geliebten in eine Höhle gesperrt und taucht nie wieder auf. Als Berater an Arthurs Seite oder Götterwiederbringender Druide, hat er hier in einer der ältesten Geschichten um King Arthur, keine Bedeutung. Große Strecken aber, ist dieses Buch auch sehr langatmig, was dann wieder schade ist - irgendwie schien dem Autor da nicht viel Neues einzufallen, oder er schrieb immer wieder das Gleiche, weil es ihm selbst so gut gefiel...

Sorglos erzählt er die Abenteuer der Ritter aus einer Zeit, in der es sie noch gar nicht gab, zumindest nicht in der Form. So wie Malory sie schildert, befinden sie sich in der Blüte der Ritterzeit, nämlich eher im mittelalterlichen England des 12. Jahrhunderts. Man meint jeden Moment taucht Richard Löwenherz auf. Altertum und Mittelalter hat der Autor hier zu vermischen versucht, und zu seiner Zeit hat man es ihm auch sicher abgenommen. Sachsen tauchen hier übrigens überhaupt nicht auf, sie sind gar kein Thema, ebensowenig wie die Römer. Die eigentliche Hauptperson auf deren vager historischer Existenz diese ganze Geschichte aufbaut, nämlich Arthur, nimmt hier eine Nebenrolle ein. Es sind die Ritter, die Malory hervorhebt und wie schon oben benannt, einige ganz besonders. Wenn auch nur vorsichtig, so läßt er doch hier und da dunkle Charakterzüge an Arthur hervorblitzen, während seine Lieblingsritter ganz und gar fromm und gut sind, ganz gleich was sie auch anstellen (z.B.die Ehefrauen von Königen ausspannen). 

Aber er weist auch immer wieder auf 'das französische Buch' hin, (Chretien de Troyes), die Urfassung dieser Geschichte, die Malory erst richtig ausbaute und damit wohl den Eindruck erwecken wollte, dass alles durchaus so gewesen sein könnte und falls nicht, dann ist es ja nicht seine Schuld (es stand ja so im französischen Buch...).

Nichts desto trotz, hat er mit seiner Fassung natürlich ein Meisterwerk geschaffen, dass bis heute fasziniert und weitere Nachforschungen anregt. Wer weiß ob noch irgendwer heute ansonsten die Geschichte von 'König Arthur und seinen Rittern der Tafelrunde' kennen würde. Zumindest ist sein Buch Vorlage für die vielen interessanten Neufassungen, die es bisher gibt und wohl auch noch geben wird.